Firmengeschichte


Mit einem einzigen Gesellen und dem richtigen Gespür für das, was die Kunden brauchen, gründete Anton Mönnig am 1. April 1925 in Vechta seinen Malerhandwerksbetrieb. Das »Wittken« von Waschküchen oder die Anfertigung der seinerzeit obligaten Blumenmuster gehörten damals genauso zum Tagewerk wie der Außerhausverkauf von Farben für die Selbermacher (»Drei Groschen pro Pfund«).

1959 übernahm der Sohn des Firmengründers, Anton Mönnig, das Geschäft und baute den Kundenkreis wie auch das Leistungsspektrum des Betriebes aus. Mönnig expandierte: Vier Gesellen und fünf Lehrlinge beschäftigte das Unternehmen. 1992 übernahm Christian Mönnig das Ruder; er ist heute Arbeitgeber von elf Angestellten. Zur Stunde sind außerdem fünf Lehrlinge in der Ausbildung. Tochter Friederike Mönnig wiederum steht bereits in den Startlöchern und absolviert gegenwärtig ihre Meisterprüfung.

Sachkenntnis, Erfahrung und penible Sorgfalt kennzeichnen den Alltag des traditionellen Vechtaer Handwerksbetriebes. Die Firma leistet Maler- und Tapezierarbeiten aller Art, versteht sich auf die Renovierung von Fassaden und Altbauten (inkl. Fußbodenverlegungen), auf Reparaturverglasung und Gestaltungsarbeiten. Auf Wunsch sorgt man gern auch für eine komplette Betonsanierung oder nimmt Vergoldungen und Beschriftungen vor.

Als Spezialität der Firma gilt die denkmalpflegerische Arbeit. So wirkte Mönnig – seit 1994 ist er Obermeister der Malerinnung – bei diversen Kirchenausmalungen und Fassadenrenovierungen in der Kreisstadt mit. Denn Christian Mönnig hat neben seiner Prüfung zum Malermeister auch eine Ausbildung zum Restaurator absolviert. Der restaurierte Hochaltar von St. Georg in Vechta, die Madonnenfigur am Pastorat, das Schloss Rotenkirchen bei Einbeck oder die Alexanderkirche in Wildeshausen legen eindrucksvolles Zeugnis davon ab.

Die Hauptsache aber ist und bleibt das Malerhandwerk, dessen weites Aufgabenspektrum von Mönnig aufgrund jahrelanger Erfahrung gut und gern bewältigt werden kann. Auffällig sind nicht nur die Transporter der Firma, die mit der unverwechselbaren Aufschrift »Malzeit!« durch die Stadt sausen. Viele Gebäude sind Mönnig-Bauten; für das Vechtaer Rathaus erledigte der Betrieb in Arbeitsgemeinschaft die Boden- und Malerarbeiten, ebenso im Kindergarten Rieden. Das Reformhaus Ebken oder das Geschäftshaus Weiss verdanken Mönnig ihre strahlende Fassade. Auch die Farbgestaltungen im »Café Gut Füchtel« waren Mönnigs Sache.

»Ein Maler muss selbständig und zuverlässig arbeiten können«, präzisiert eine Berufsbeschreibung der Arbeitsämter die Ansprüche an einen Betrieb dieser Art. Mönnigs können diesem Anspruch voll und ganz genügen. Und liefern auf Wunsch eben auch ein bisschen mehr.